More glitter… 

Beim 2. Lauf des Veloheld – CycloCrossCup in der Dresdener Heide ging es zu wie bei der Mini Playback Show: Die Wunderkugel öffnet sich und das Carlo Forte Team zeigt sich in seinen schönsten Farben. Zur R.C.U Cross Edition des diesjährigen CCC haben Tobi, Phil und Josch ihre Krokodil Outfits zuhause gelassen, sich dafür besonders fein rausgeputzt und ihre Sonntagskleider angezogen. Über die Rennstrecke flitzte Josch im Einhornkleid, Tobi im FoKuHiLa-Skieinteiler und Phil im NBA-Style. Und auch am Streckenrad glitzerte das Publikum fröhlich vor sich hin und sorgte für eine ausgelassene Stimmung.

Motto des Tages: Spass, Spass, Spass und zwischendurch ein wenig Fahrrad fahren…aber seht selbst:

7. Lauf Bioracer Cup – Chemnitz

Am Nikolaus Sonntag fand das letzte Rennen der Bioracer Cross Challenge 2015 statt. Für die Krokodile Tobi und Phil bedeutete dies also wieder einmal früh aufstehen und den Weg nach Chemnitz antreten. Nach dem gemeinsamen Jahr im Team Carlo Forte herrscht unter den beiden mittlerweile eine eingeschliffene Routine, die wie folgt aussieht: Leicht verspätete Abfahrt, ausgiebige Streckenbesichtigung, kleine Plauderrunden und dann pünktlich 14:15 Uhr in der ersten Reihe auf den Startschuss warten. Das Rennen war auch wieder einmal schnell und es wurde sich auch an diesem Sonntag nichts geschenkt. Am Ende fuhr Tobi als Sechster und Phil als Zehnter über die Zielgerade. Und da das Beste ja bekanntlich zum Schluss kommt, durfte am Ende des Tages Tobi für seinen Gesamtplatz 3 der diesjährigen Bioracer Cross Challenge beklatscht & bejubelt werden. Phil landete auf Platz 6 und Josch auf Platz 10 in der Gesamtwertung. Das sind tolle Resultate in einer verdammt schnellen Hobbyklasse.

In den kommenden Wochen werden die Krokodile die Rennplanung für 2016 angehen. Es stehen viele Rennen und Events an, die das Team Carlo Forte sich auf keinen Fall entgehen lassen will. Und es wird Zuwachs geben. Es bleibt also spannend.

Wer schon immer mal mit den Krokodilen Rad fahren wollte, kann dies hier tun:

6. Lauf Bioracer Cup – Lostau

Neues Rennen, neue Fahrgemeinschaft, neue Strecke. Diesmal hatten die Krokodile Tobi, Philip und Josch zum 6. Rennen der Bioracer Cross Challenge 2015 in Lostau Unterstützung durch Lydia und Michael. Das Wetter war kalt, windig und sonnig – so wie es sich für einen schönen Rennsonntag gehört. Obwohl niemand über ein paar Grad mehr traurig gewesen wäre. Aber dafür hatte Lostau so einiges zu bieten: Turnhalle, Umkleidekabinen, leckeren Kaffee und Kuchen und 45 Minuten Zeit, um jeden Winkel der Strecke genau abzufahren, da es eine kleine Änderung im Zeitplan gegeben hat.
Die Strecke war eine gelungene Mischung aus geraden Abschnitten zum Ballern, ein paar Sandpassagen, technischen Hügelchen und Hindernissen. Dafür gibt es schon mal 5/5 Punkten.

Nun zum Rennen: Neben Lydia und Michael waren außerdem ein paar neue Gesichter aus Berlin mit am Start und ein paar bekannte Gesichter haben auf Grund der langen Anfahrt leider gefehlt. Sei´s drum. Die Krokodile starten aus der ersten Reihe und kamen auch gut los. Tobi setzte sich gleich ein wenig ab und blieb bis zum Ende vorne dabei. Josch und Phil reihten sich ein wenig dahinter ein. Tobi hielt seinen starken 3. Platz bis zum Schluss und durfte sich wieder mal über einen kleinen Pokal freuen. Der Junge ist ganz stark dieses Jahr. Josch kam am Ende auf den 5. Platz und wird von Rennen zu Rennen stärker. Phil reihte sich dahinter auf den 6. Platz ein. An diesem Sonntag hatte es ihm ein wenig an Spritzigkeit gefehlt. Für den 1. Platz der Frauen konnten die Jungs von Carlo Forte Lydia gartulieren. HippHippHur­ra!

Vor dem letzten Rennen in Chemnitz ist noch vieles möglich und so einige Plätze in der Tabelle können durchaus noch herumgewirbelt werden. Es bleibt spannend…

P.S.: Für die Musikauswahl und die Moderatoren an der Strecke gibt es auch 5/5 Punkten. Nächstes Jahr gerne wieder!

5. Lauf Bioracer Cup – Dornburg

Welcome to the world of mud!

Kaum hatten Josch, Philip und Tobi den Carlo Forte Team Bus mit ihren Rädern beladen und sich in Richtung Dornburg aufgemacht, fing es an wie aus Eimern zu regnen. Dies drückte die Stimmung im Bus endgültig gen Nullpunkt. Dazu bei trug der Fakt, dass die Krokodile in Dornburg leider die unattraktivste Stecke in der gesamten Bioracer Challenge zu erwarten hatten. So fragte sich Josch ob er nicht hätte im Bett bleiben sollen. Dazu kamen die Erinnerungen aus dem letzten Jahr:

Tobi muss anhand seiner – nun nicht mehr so sauberen – nagelneuen Schuhe feststellen, dass der Regen den Boden ordentlich aufgewühlt hat. Was Josch veranlasst seine Meinung von “langweiligste Strecke des Jahres” zu “langweiligste Strecke mit eklig, tiefen, matschig-rutschigen Schikanen” zu ändern. Das kann ja was werden. Die Vorstellung sich durch den Matsch zu robben, lässt bei Tobi und Josch nichtsdestotrotz doch noch die Lust aufkommen sich auf die Crossräder zu schwingen.

But it’s race day! And you never know what’s gonna happen…
Die Jungs parkten den Bus und schauten sich zunächst die Strecke an. Und siehe da: Der Acker, der in den vergangenen Jahren stets lieblos umrundet werden musste und dafür tatsächlich den Namen „Rennstrecke“ bekommen hatte, ist leer. Niemand fährt über den Acker. Kann das sein? Sollte es wirklich eine neue Strecke in Dornburg geben? Und so kehrte ein Lächeln in die Gesichter der Krokodile zurück. Yeah! Die Strecke ist kurz. Yeah! Die Strecke ist knackig. Yeah! Und die Strecke ist matschig. Das Aufstehen hat sich nun doch gelohnt. It’s race day!

Josch steht mit seinen Team Kollegen und vielen anderen bekannten Gesichter an der Startlinie und kann sich ganz genau voraussehen, wie sich die kommenden Minuten gestalten werden. Nur 50 Meter vor ihnen befinden sich große, breite, tiefe Pfützen. Je mehr Räder vor einem auf die Strecke gehen, um so mehr Matsch fliegt einem ins Gesicht. Und schon kommt das Signal. 3-2-1-LOS! It’s mud day!

Es wird geballert. Leicht bergauf. Rein in die Pfützen. Egal. Rennmodus und so. Da ist alles egal. Die Stecke führt nach einer kleinen Schikane und einer 180 Grad Kurve eine schnelle, matschige Abfahrt hinunter. Zwei Spuren in Autoreifenabstand. Bremsen werden nicht bedient. Einem Fahrer rutscht das Vorderrad weg. Bremsen quitschen. Manchmal braucht es ein Bauernopfer, um den Rest zurück in die Realität zu holen. Der Verstand setzt ein. Es ist ein Hobbyrennen. Hier wird niemand Berühmt, also Vorsicht. Nun geht es keuchend den Betonanstieg hoch. Doch stellt sich heraus, dass der Betonanstieg kein Betonanstieg ist, sondern ein steiler, rutschiger, Singlespeed-Killer Wiesenanstieg. Für Josch heißt es also Contenance bewahren. Gewicht nach hinten und in die Pedalen getreten. Die Kunst des Singlespeeden: Zuviel Power und das Hinterrad dreht durch. Zuwenig Power und Mensch verreckt am Berg. Josch kann den Anstieg schließlich bezwingen, verliere aber vier Plätze, da er ungewollt ausklicken muss. Michael, Philipp und Jan ziehen an ihm vorbei. Der zweite Teil der Strecke besteht aus einer Ebene. Eine kurvige Rasenrutschpartie. Zwei Barrieren. Zwei Bäume. Zwei Kurven. Dazu ein Untergrund der ein slippery when wet Achtungsschild verdient hätte. Nach zwei Runden hat sich Josch wieder an Michael, Philip und Jan rangekämpft. So langsam hat er sich an die rutschigen Bedingungen gewöhnt und kommt von Runde zu Runde besser zurecht. In Runde Nummer 4 geht er dann zum Angriff über. Kurz vor den Barierren fährt er an Michael vorbei. In der anschließenden Baumgruppe muss Philip kurz ausklicken und Josch hat ihn somit ebenfalls im Sack. Zwei Kurven später bremst er außerdem Jan, der losgeballert ist als gäbe es kein Morgen, in einem Formel 1 reifen Stunt aus und zieht an ihm vorbei. Josch gibt in dieser Runde alles und schafft ein paar Meter Abstand rauszufahren. Im Start/Ziel Bereich dreht er sich um, kann niemanden mehr hinter sich entdecken. Aber kein Grund zum Ausruhen – noch 5 Runden. Am Ende sollen es 10 gewesen sein. Josch’s Oberschenkel fangen langsam an zu schmerzen. Er nimmt erstmal ein wenig Tempo raus. Und das funktioniert auch sehr gut. Der Untergrund lässt sowieso kein Fahren am Limit zu.  Also konzentriert er sich auf saubere Linien und kommt so Runde für Runde ein wenig näher an die Fahrer vor ihm heran. In der vorletzten Runde überholt er Paul und fährt nun wieder am Limit. Er sprintet aus jeder Kurve raus und fährt an Hans, der auf Platz 5 liegt ran. Vor der Abfahrt schiebt er sich an ihm vorbei und mach ein paar Meter. Am Berg ist  Hans jedoch wieder an Josch dran. Der Typ hat Oberschenkel!
Letzte Runde. Josch setzt sich wieder vor Hans, aber auf der Leicht ansteigenden Passage vor der Abfahrt knallt er erneut an ihm vorbei. Diese Oberschenkel… Josch klebt an seinem Hinterrad. Sie schießen die Abfahrt runter. Josch muss bremsen. Er rutscht quer in eine Rinne aber bleibt dran. Er ist direkt hinter ihm, als sie in den letzten Anstieg gehen. Auf halber Strecke überholen sie einen Überrundeten. Josch ist noch immer an Hans Hinterrad. Der Untergrund wechselt von Wiese zu Betonplatten, der Anstieg macht eine 90 Grad Kehre. Hans ballert. Er und seine Powerhouse-Oberschenkel sind zu stark für Josch. Er rollt vor ihm über die Ziellinie. Yeah. That was great!

Fazit: Erstes Matschrennen der Session. Knackiger neuer Kurs in Dornburg. Es wurde geballert ohne Ende. Tobi sichert sich Platz 3, Josch Platz 6 und Philip Platz 7. Das Aufstehen hat sich wirklich gelohnt!

The GoGooo Hellcross

Here we go again. Ein Jahr ist es her, dass auf einem Feld im Westen Belgiens Cyclocross at it’s best zelebriert wurde. Und weil die dort geschlossen Freundschaften und gemachten Erlebnisse unvergessen geblieben sind, machten sich Philip und Josch erneut auf die Reise. Ziel: Ein belgisches Feld. Mitten im Nirgendwo. Hier Josch`s Eindrücke vom GoGooo Hellcross 2015:

Es ist kurz nach 5:00 Uhr. Mein Wecker klingelt. Ich krieche aus dem Bett. Im Halbschlaf gehe ich der morgentlichen Rutine nach. So früh am Morgen geh es nur ums Überleben. Mit geputzten Zähnen schnappe ich meinen Rucksack und treffe Philip am Auto. Wir sind also startklar!

Eindhoven, Niederlande. 12:00 Uhr. Wir treffen uns wie so oft bei Pieter. Auch Angus ist schon da. Er ist mit seinem Sohn vor 30 Minuten aus Kopenhagen eingeflogen. Bevor die Reise weiter geht und wir uns nach Moscroun aufmachen, gehen wir erst einmal gemeinsam etwas Essen. Michiel und Dirk kommen dazu. Alte und neue Bekannte. Klassische Singlespeed-Gemeinde. Alle kommen zusammen von Nah und Fern. Das GoGoo Hellcross ist mittlerweile so etwas wie die inoffizielle SSCXEM. Das heißt eine Mischung aus Cyclocrossrennen und Mülheim Asozial Konzert. Spass ist garantiert!
Weiter geht es also zu Marie und Philippe, das sind Freund_innen von Valerie, die uns über das Wochenende aufnehmen. Eine weitere Freundschaft entsteht. Pure Herzlichkeit. Den ersten Abend lassen wir belgisch in einer Kneipe zu Ende gehen. Musik, Bier, Essen und eine Menge Gespräche rund um die schönste Fortbewegungsart.

Am nächsten Tag fahren wir nach Frankreich. Wir fahren ein Cyclocrossrennen in Lile. Der Kurs ist klassisch. Viel tiefer Rasen. Schräghangpassagen. Ein schneller, flüssiger Kurs. Wir haben Spass. Unsere Lungen brennen. Die Vorfreude auf das Spektakel am Sonntag wächst. Der Abend wird eingeleitet. Marie und Phillipe zaubern ein wunderbares Abendbrot. Anschließend machen wir uns gemeinsam auf, um dem Punkrock und Bier zu frönen. Punkrock und Bier sind zwar nich jetzt 100% mein Ding, aber das tut der Ganzen Sache keinen Abbruch. Um 2:00 Uhr morgens verlassen wir die Kneipe erschöpft und heiser – einige von uns auch in Schlangenlinien.

Sonntag. Raceday. Auch wenn beim GoGoo Hellcross  das Rennen nicht im Vordergrund steht, geballert wird trotzdem. Die Schnellsten 20 aus den Vorläufen treffen im Finale gegeneinander an. Le-Mans-Start. Die Räder zu einem großen Haufen gestapelt. Es ist ein Fest!

Fazit: Wir hatten Spass. Wir sind geballert. Wir haben alles so gemacht, wie Hugo es auch gemacht hätte.

En mémoire d’Hugo. Cheers!

4. Lauf Bioracer Cup – Granschütz

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