Salzkammergut Trophy

Dezember 2011. Die RADALE-Crew hat sich in Tanja’s vier Wände eingefunden und trifft die letzten Vorbereitungen für die WinterRadale. Beim Planen und Basteln dreht sich alles um die Ereignisse der laufenden Cross-Saison, denn die ist im vollen Gange. Und der Blick ins nächste Jahr ist auch nicht weit. Erste Rennideen werden ausgetauscht. Fest steht: Tias wird 2012 wieder die 200er, 300er, 400er und 600er Brevet fahren. Martin macht ein paar Ausflüge nach Italien. Und Josch geht definitiv in Biesenrode und bei SIS an den Start. Doch so richtig springt der Funke noch nicht über. Alles kleine Fische – denken sich die Vier. Ein Saisonziel muss her!

Im Gespräch ist das 24 Stunden Rennen di Finale Ligure. Viel haben sie schon darüber gehört – von den Schweizer_innen, die erst dieses Jahr dort im 8er Team an den Start gingen. „Finale: Traumhaftes Wetter, traumhafte Trails, traumhaftes Essen.“ Perfekt also! Doch die Startplätze sind handverlesen. Einfach anmelden ist nicht. Außerdem ist die Deadline bereits verstrichen. Und ob sich mit Hilfe von Kontakten noch was machen lässt, ist ungewiss. Die Krokodile wollen eine Entscheidung treffen, und zwar jetzt!

Gut! Salzkammer? Salzkammergut!
Daran erinnern, wer das Wort „Salzkammergut“ als erstes in den Mund genommen hat, kann sich niemand mehr so genau. Josch weiss nur noch, dass er zunächst nichts damit anfangen konnte. “Salzkammergut Trophy? Südlich von Salzburg? Nee, sagt mir nix… Ach, Arne und Steffen sind das Teil schon gefahren. So ein fit-fucker Rennen…hmm”. Kurzer Hand schnappt er sich den Computer und durchstöbert das Netz. Ein Blick auf den Streckenverlauf macht deutlich – das wird ein Highlight! In Frage kommen zwei Streckenlängen. Lang und Extrem. 120 und 210 Kilometer. 4000 oder 7000 Höhenmeter. „Puh…210 Kilometer Alpen!“ Josch berichtet von seiner letzten Transalp. Da standen knapp über 100 Kilometer, als längste Tagesroute, auf dem Programm. „Und das war schon hart.“ Es wird aufgeregt diskutiert. Mittlerweile hat sich auch Tias seinen Rechner geschnappt und kramt den Rennbericht von Steffen und Arne aus dem Jahr 2008 hervor. Ein Bericht über eine Tour voller Qualen!

„Wenn schon, denn schon!” schallt es aus Josch’s Mund, der sich schon bei den letzten Klicks auf der Seite für die Anmeldung befindet. “Was los?” fragen die andere. “A – das steht stellvertretend für ‚Extreme‘. Also das dümmste was mensch da anklicken kann.“ Doch auch diese Feststellung ändert nichts daran, dass er – wie auch der Rest des Carlo Forte Teams – auf „Anmeldung abschicken“ drückt. Die Entscheidung ist da. Das Saisonziel für 2012 lautet: Salzkammergut Trophy, Strecke A!

Foto von Robert

Test Run im Salzachtal…
Juli 2012. Sieben Monate später. Josch fährt im BDO-Bus Richtung Süden, wo er zunächst ein paar Tage im Salzachtal am Gross Venediger und in Saalbach/Hinterglemm verbringt, bevor es ins Salzkammergut geht. Die Zeit dort soll zur Einstimmung dienen. „7000 Höhenmeter. 200 Kilometer alpines Gelände. Darauf hat sich mein Kopf noch nicht eingestellt.“ Am zweiten Tag seiner Reise geht es auf einen Testlauf. Es stehen 5000 Höhenmeter auf der Uhr. Die Strecke führt zunächst bergauf in Richtung Panoramahütte über den Pass Thun. Danach ins Tal und schließlich wieder bergauf zum Wildkogel, gefolgt von abermals über 1000 Höhenmeter in Richtung Venediger. Am späten Nachmittag befindet er sich irgendwo an einer Serpentinenauffahrt in der Vernedigergruppe und resümiert: „Ich besitze keinen Tacho, weiss aber, dass ich schon über 100 Kilometer unterwegs bin. Die Höhenmeter stellen nicht das Problem dar. Die Länge macht mir zu schaffen. Mein Geekhouse hat noch keinen Umwerfer. 32:32 ist meine kleinste Übersetzung. 1:1. Das bedeutet viel Wiegetritt und Muskelbelastung, aber auch hohe Geschwindigkeit im Anstieg. Klar, das werd ich noch ändern. Einen Shifter und einen Umwerfer hab ich dabei. Die Trophy fahr ich mit 2×9 und einer 22:32 Übersetzung. Das sollte passen.“ Trotzdem wird ihm klar „210 Kilometer – das schaff ich nicht! Und einfach nur ausprobiere – zu schauen, wie weit ich durchhalte – kommt wegen dem Zeitlimit nicht in Frage.“ Denn wer langsam ist oder eine Pause braucht ist raus. Das sind die Spielregeln, auf die sich die Teilnehmer_innen der Salzkammergut Trophy einlassen. Nach zwei E-Mails stand daher für Josch fest, er wird die Trophy nun doch im Block B starten. „Ich erinnere mich noch an meine Worte bei der Anmeldung ‚Wenn schon, denn schon!‘, da hab ich den Jungs ja was eingebrockt. Aber die machen das schon.“

3 Tage Freeriden!
Nach dieser Entscheidung hieß es noch einmal relaxen. Josch machte sich auf nach Hinterglemm. Drei Tage Freeriden. Spielberghaus, Leogang und Big Five Challenge standen auf seiner Must-Do Liste. 180 Millimeter hinten und vorne made by Fox sind für die Dämpfung zuständig. 2.4” Fat Albert sorgen für reichlich Grip. „Ein nicht enden wollendes Grinsen ziert für drei Tage mein Gesicht.“

Nutella Süd…
14. Juli 2012. Tag der Trophy. Es ist Samstag Morgen, 7:30 Uhr. Martin, Nikita und Tias sind schon 2 ½ Stunden auf der Strecke. Josch kriecht aus seinem Bett. Zähne putzen und ab zum Bäcker. „Ich sitze auf einer Minigolfanlage, auf dem Tisch liegen zwei Croissant, daneben steht ein Glass Nutella Süd. Was ich die Österreicher_innen dafür beneide!“ Plötzlich wird er durch ein anrollendes Rad aus seinem Halbschlaf gerissen. Grünes Trikot – Specialized Stumpjumper – Tias! Der ist nicht gut drauf. Er steigt vom Rad und erzählt das er aus dem Rennen aussteigen musste. Zu krasse Kopfschmerzen, die ein Weiterfahren unmöglich machten. „Mist!“ denkt sich Josch. „Ewig lange Anfahrt. Super früh aufstehen und dann ist es nach 40 Kilometern vorbei. Tias hat sich extra ein Rad für die Trophy aufgebaut. Seinem 15 Jahre altem Stumpjumper ohne Federgabel wollte er das nicht antun und dann das. Das ist nicht nur Mist, das ist totale Scheiße.“

Los geht’s!
Doch es bleibt keine Zeit zum Ärgern. Denn es ist kurz vor 9:00 Uhr. Und nun wird es auch für Josch Zeit. Rucksack, Trikot, Schuhe. Ein weiterer Blick auf die Uhr – es ist Punkt Neun. Startblock Nr. 1 ist los. „Egal! Sind mir eh zu schnell.“ Auf’s warm fahren verzichte er. „Geht ja erstmal 10 Kilometer bergauf. Und ich will’s langsam angehen lassen.“ Er reiht sich also im hinteren Bereich des Startblocks Nr. 3 ein und rollt mit den letzten 100 der über 1000 Fahrer_innen über die Startlinie.

Die ersten 20 Kilometer laufen gut. Josch findet schnell seinen Rhythmus. Vor allem bergauf macht er immer wieder ein paar Plätze gut, obwohl sein leichtester Gang mit 22×32 merklich schwerer ist als bei den meisten seiner Mitfahrer_innen.

Nach 5 Kilometer, kurz vor Rehkogl führt die Strecke durch eine kleine Siedlung mit vielleicht fünf Häusern. Schon von Weitem schallen den Rennfahrer_innen laute Musik und Bässe entgegen. Vom Straßenrand sehen sie Swimmingpools und etwa 40 Leute die sich mit einem Drink im kalten Wasser den Tag versüße. Die erste Chance ein Schluck Motivationsbier zu trinken. Doch keiner greift zu. „Fit-Fucker“ denkt sich Josch. Der jubelnden Meute ist es egal. „Und das spornt an!“

Foto von Robert

30 Minuten später erreicht die Gruppe, in der Josch unterwegs ist, den Raschberg. Es wird kalt und es ziehen Regenwolken auf. Schon gestern hatte es den ganzen Tag geschüttet. Das sollte nun auch den Fahrer_innen bevorstehen. Am Raschberg hält Josch an, zieht sich seine Windjacke über und schaltet seinen iPod ein. „Schon am ersten Anstieg wurde deutlich, heute wird nicht viel geredet. Heute heißt es Kräfte sparen und durchhalten.“ Nachdem es für mehrere Stunden bergauf ging, folgt nun der erste spaßige Abschnitt der Strecke – Berg ab. Für einen Marathon hat die Trophy einen verdammt hohen Anteil an Trails. Und mit diesen kommt auch der angekündigte Regen. „Knapp über eine Stunde bin ich unterwegs und innerhalb von fünf Minuten klitsch nass. Doch weiter geht’s.“ Von der Hütteneckalm heisst es 800 Höhenmeter vernichten. Der Trail ist unfahrbar. Tiefer Matsch. Josch entscheidet sich für`s Schieben. Doch dann: „Ach Scheiße. Rauf auf’s Rad. Es geht!“ Langsam und nicht wirklich entspannt schlittert er kontrolliert bergab. Kurzes Stück Waldautobahn. „Ich freu mich schon auf das was kommt“. Vor ihm liegt „Die Ewige Wand“. Über sechs Kilometer Singletrail. Steinig. Wurzlig. Matschig kommt heute noch dazu. „Ich mach zwei Klicks auf dem iPod und fahr mit ‚Rage Against the Machine‘ in den Downhill. Fahrspass pur. Der Trail ist breit genug, um problemlos zu überholen. Wir sind zu dritt. Zwei Jungs auf Nerve All Mountain Fully’s fahren vor mir. Laut melden wir die Seite an, auf der wir passieren. Links, Rechts, Links. Der Sound auf den Ohren lässt mich fühlbar entspannen. Kurz vor einer Serpentinen Wende ziehe ich an den beiden vorbei, nehme den rechten Fuß vom Pedal und rausche innen durch die Kurve. Es regnet. Es ist kalt aber ich hab grad sehr viel Spass.“

Tretschwein…
Es folgt eine erste längere Ebenen, auf der sich eine Gruppe sortiert und Josch hängt sich an ihr ran. Von Kilometer 20 bis Kilometer 60 fährt er mit einem mixed-Couple von Tune und Dorota, einer Polin von „…irgend so einem Geldinstitut Team“ aus Lublin. „Wir kommen gut voran. An kleinen Anstiegen zeigt sich was für ein Tretschwein Dorota ist. Sie zieht aus meinem Windschatten an mir vorbei. Ich muss kämpfen um dranzubleiben. Berg runter ist sie zum Glück schüchtern und so komme ich doch wieder an sie ran.“ Von oben bis unten nass und voller Schlamm pausieren Josch und Dorota an der Verpflegungsstation kurz vor dem Salzberg. Mit ihrer Erscheinung zieht vor allem Dorota die Aufmerksamkeit auf sich. Ein junges Mädchen schaut sie wie erstarrt an. Sie sagt etwas zu Dorota und Josch übersetze: „She likes your make-up“. Die Kleine holt noch zwei Freundinnen dazu, die ebenfalls von der verschlammten Frau mit Lidschatten fasziniert sind.

Foto von MTB Trophy

Am Berg ist jeder für sich!
Am Salzberg angekommen reisst die Gruppe auseinander. Der Salzberg ist steil. Doch hat er nicht einfach nur Rampen, die steil sind. Nein, er ist komplett steil. Dies führt dazu, dass die Ersten nach ein paar 100 Metern kapitulieren. „Ich bin langsam. Erschöpft. Aber ich fahre.“ Die erste Hälfte besteht aus Serpentinen. Sobald diese besiegt sind, schauen die Fahrer_innen auf eine lange Wiese. „Oder auf das, was davon übrig geblieben ist: Schlamm.“ Josch muss schieben. Alle müssen schieben. „Mit Schuhe voller Schlamm ist selbst das Schieben anstrengend. Zudem ist es so steil, dass mensch den Berg immer wieder runterrutscht.“ Vom Salzberg geht es dann auf eine weitere Abfahrt, die jedoch viel zu schnell wieder endet. Ein erneuter Anstieg steht bevor. Die Strecke führt zur Rossalm.

Wozu der Scheiß?!
Kurz vor der höchsten Stelle der Strecke wird der Regen noch einmal stärker und Josch erfährt ein Tief. „Mir wird kalt und ich bekomm Bauchschmerzen. Diese Powerbar-Trink-Scheiße macht mir zu schaffen. Anfangs unterdrücke ich den Drang anzuhalten noch. Die nächsten zwei Stunden bin ich 10 Mal urinieren. Ab da an gibt’s nur noch Wasser und Cola!“

Der Regen drückt die Stimmung der Fahrer_innen. Auf der Strecke wird nun noch weniger miteinander gesprochen. Die Gruppe, mit der Josch für eine Weile unterwegs war, hat er am Salzberg hinter sich gelassen. Aber 1400 Höhenmetern und 55 Kilometern gehen auch an ihn nicht spurlos vorbei. „Immer wieder schaue ich auf die Uhr. Ich hab weder Streckenbeschreibung, noch ein Tacho dabei. Aber meine Armbanduhr sagt mir es ist Zeit sich mal wieder einen Mulebar reinzustopfen. Jede Stunde einen Riegel. Das war mein Plan. Nur kein Hungerast.“ Gestärkt geht es also weiter in Richtung Rossalm. Doch richtig bei der Sache ist Josch zu diesem Zeitpunkt nicht. „Kurz vor der Rossalm denk ich mir ‚Scheiße, warum machst du das eigentlich?‘. Ich fühle mich körperlich gut und bin überzeugt, dass ich bei dem recht entspannten Tempo, auch problemlos durchfahren werde. Aber warum eigentlich? Warum die nächsten vier Stunden im Regen fahren und frieren? Ich schau auf das Rad eines Mitfahrers, der auf seinem Oberrohr das Höhendiagramm festgemacht hat, und stelle fest, dass wir am vorletzten längeren Anstieg sind. Ich sage mir ‚Wenn ich da oben bin, fahre ich durch.’“ 30 Minuten später hat er auch diese Anstieg gemeistert. Das Schlimmste ist also überstanden. Josch fährt durch!

Rennmodus!
Oben auf dem Berg ist es sehr kalt. Trotz dessen Josch Wind- und Regenjacke übereinander trägt, will die Kälte nicht weichen und zieht durch seinen Körper. Auf der Abfahrt setzt der Wind noch einen drauf. „Mir ist kalt. Eisig kalt. Ich spanne alle Muskeln an. Die Jacke spannt an den Oberarmen und der Brust, aber nur so kann ich mich auf dem Rad und die Finger funktionstüchtig an den Bremsgriffen halten. Nach nach 80 Kilometern sind die Abfahrten genauso anstrengend wie die Auffahrten.“

Bei Kilometer 90 merkt Josch, dass der Kopf nun wieder frei ist. Und auch seine Beine haben noch Kraft. Die Reserven sollten ausreichen, die letzten 30 Kilometer zu überstehen. „Kein langer Anstieg. Jetzt noch mal eine Stunden durchdrücken. In meinen Kopf macht es klick. Bisher habe ich 90% gegeben. Da geht also noch was!“ Allerdings wusste er nicht, was ihn noch erwarten sollte. „Jetzt kenn ich das Höhenprofil. Es bleibt flach. Ich schalte auf’s große Blatt..“ Die letzte Abfahrt endet auf einer Landstrasse. Schnell findet sich Josch in einer 8er Gruppe wieder. Etwa drei Kilometer wird ordentlich Tempo gegeben. Josch tritt so schnell er kann. Dann geht es rechts in den Wald, auf ein kurzes flaches Stück. „Doch dann seh ich eine Rampe. Ich geh aus dem Sattel und fahr im Wiegetritt weiter. In meinem Kopf hör ich Robert sagen ‚Nach 100 Kilometern sind keine großen Anstiege mehr zu bewältigen. Dann rollen wir aus und gut ist‘ – nix da!“

Die müssen uns wirklich hassen…
Das Höhenprofil des letzten Streckenabschnitts sieht vielversprechend aus: Ab Kilometer 100 gibt es keine großen Anstiege mehr. Die letzten 10 Kilometer geht es sanft bergab. Bei Kilometer 95 muss Josch an Martin und Nikita denken: „Die armen Schweine, die sind jetzt schon vier Stunden länger als ich unterwegs und sie werden, auch nachdem ich im Ziel bin, noch weiter treten müssen.“ Mit schnellen steinigen Passagen ist der letzte Downhill noch einmal sportlich. „In der Abfahrt lass ich und ein Mitfahrer noch mal laufen. Wurzeln, Steine, grobe Steinfelder. Manche Leute sind zu dem Zeitpunkt nur noch im Schritttempo unterwegs, da der Körper nicht mehr zulässt. Wir zwei hingegen spielen noch einmal Hase und Igel. Das Adrenalin kochen hoch.“

Auf der darauf folgenden Bundesstraße weißt ein Straßenschild zwei Kilometer bis Bad Goisern aus. Das wa es nun also. Das Ziel ist greifbar nah. Josch ist glücklich es gleich geschafft zu haben. Doch erneut hat er sich verkalkuliert, denn aus zwei Kilometern werden neun. Als er das Hinweisschild „Trophy: 9km“ entdeckt, denkt er nur „Das kann nicht wahr sein. Die Veranstalter_innen müssen uns wirklich hassen.“ Nun also noch mal zwei Kilometer flacher Asphalt, dann ab in den Wald, wo ein leichter Anstieg wartet. Alles voller Schlamm. Josch drückt! Singletrail. Waldwege. Wieder runter. Rüber zum Wasser. Schlamm. Singletrails. Steiler Anstieg. Nicht fahrbar. Eine Wiese – 25% Steigung. Alles verschlammt. Schieben. „Die müssen einen wirklich sehr hassen. Die müssen wirklich beweisen, dass die Salzkammergut Trophy eines der härtesten Rennen Europas ist. Danke aber auch!“

Das Adrenalin bringt Josch schließlich ins Ziel. Als er nach der letzten Abfahrt auf seine Uhr schaut, ist es 17:00 Uhr. Wenn alles gut geht, sollte er es schaffen das Rennen um 18:00 Uhr beendet zu haben. Als er über die Ziellinie fährt, ist es 18:03 Uhr. „Scheiß egal. Ankommen wollte ich. Angekommen bin ich. 7 Stunden Regen. Klitsch nass. Trikot. Hose. Schuhe. Socken. Alles nass und dreckig.“

Scheiße war’s!
Fazit: „Ziel erreicht. Ich wollte durchfahren. Ich hab mich nicht abgeschossen. Gefühlt hätte ich noch 40 Kilometer in den Beinen gehabt. Dann wär’s aber vorbei gewesen. Im Nachhinein bin ich froh das ich auf 120 Kilometer umgestiegen bin“. Es verbringt noch einige Stunden an der Ziellinie undwartet auf die anderen.t. Mit jedem_r Fahrer_in der_die freudestrahlend um die Ecke biegt, denkt er sich „Yeah – ich hab den Scheiß auch gemacht’“.

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Eine Antwort zu Salzkammergut Trophy

  1. kreuzbube schreibt:

    Ach du Sch**ß*e! Gut, dass sie das Stumpjumper (mit Federgabel) geklaut haben… da komme ich erst gar nicht auf solche Gedanken. Toller Bericht, nimmt direkt mit hinein ins Gehehen. Respekt vor dieser Schinderei!

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