The GoGooo Hellcross

Here we go again. Ein Jahr ist es her, dass auf einem Feld im Westen Belgiens Cyclocross at it’s best zelebriert wurde. Und weil die dort geschlossen Freundschaften und gemachten Erlebnisse unvergessen geblieben sind, machten sich Philip und Josch erneut auf die Reise. Ziel: Ein belgisches Feld. Mitten im Nirgendwo. Hier Josch`s Eindrücke vom GoGooo Hellcross 2015:

Es ist kurz nach 5:00 Uhr. Mein Wecker klingelt. Ich krieche aus dem Bett. Im Halbschlaf gehe ich der morgentlichen Rutine nach. So früh am Morgen geh es nur ums Überleben. Mit geputzten Zähnen schnappe ich meinen Rucksack und treffe Philip am Auto. Wir sind also startklar!

Eindhoven, Niederlande. 12:00 Uhr. Wir treffen uns wie so oft bei Pieter. Auch Angus ist schon da. Er ist mit seinem Sohn vor 30 Minuten aus Kopenhagen eingeflogen. Bevor die Reise weiter geht und wir uns nach Moscroun aufmachen, gehen wir erst einmal gemeinsam etwas Essen. Michiel und Dirk kommen dazu. Alte und neue Bekannte. Klassische Singlespeed-Gemeinde. Alle kommen zusammen von Nah und Fern. Das GoGoo Hellcross ist mittlerweile so etwas wie die inoffizielle SSCXEM. Das heißt eine Mischung aus Cyclocrossrennen und Mülheim Asozial Konzert. Spass ist garantiert!
Weiter geht es also zu Marie und Philippe, das sind Freund_innen von Valerie, die uns über das Wochenende aufnehmen. Eine weitere Freundschaft entsteht. Pure Herzlichkeit. Den ersten Abend lassen wir belgisch in einer Kneipe zu Ende gehen. Musik, Bier, Essen und eine Menge Gespräche rund um die schönste Fortbewegungsart.

Am nächsten Tag fahren wir nach Frankreich. Wir fahren ein Cyclocrossrennen in Lile. Der Kurs ist klassisch. Viel tiefer Rasen. Schräghangpassagen. Ein schneller, flüssiger Kurs. Wir haben Spass. Unsere Lungen brennen. Die Vorfreude auf das Spektakel am Sonntag wächst. Der Abend wird eingeleitet. Marie und Phillipe zaubern ein wunderbares Abendbrot. Anschließend machen wir uns gemeinsam auf, um dem Punkrock und Bier zu frönen. Punkrock und Bier sind zwar nich jetzt 100% mein Ding, aber das tut der Ganzen Sache keinen Abbruch. Um 2:00 Uhr morgens verlassen wir die Kneipe erschöpft und heiser – einige von uns auch in Schlangenlinien.

Sonntag. Raceday. Auch wenn beim GoGoo Hellcross  das Rennen nicht im Vordergrund steht, geballert wird trotzdem. Die Schnellsten 20 aus den Vorläufen treffen im Finale gegeneinander an. Le-Mans-Start. Die Räder zu einem großen Haufen gestapelt. Es ist ein Fest!

Fazit: Wir hatten Spass. Wir sind geballert. Wir haben alles so gemacht, wie Hugo es auch gemacht hätte.

En mémoire d’Hugo. Cheers!

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